Geocaching doch stressig?

Ich habe Geocaching bis jetzt immer als Ausgleich zu meinem Büro-Job gesehen. Ich sehe das auch immer noch so. 😉 Nach einem stressigen Arbeitstag einfach mal in die Natur gehen und den Kopf frei bekommen. Das hat bisher immer wunderbar funktioniert. Ohne Druck und Verpflichtungen konnte ich selber entscheiden, wann ich die Dosensuche betreiben möchte.

Normalerweise haben mich auch die Meilensteine nicht sonderlich interessiert. Natürlich freut man sich wenn man wieder eine weitere Doppelnull erreicht wurde. Ich habe aber meist nicht sonderlich Wert darauf gelegt, welchen Cache ich als „Jubiläums-Cache“ absolviere. Wenn es gerade passt, schaue ich da schon drauf. Aber ich breche mir da jetzt keinen Ast aus der Krone.

Und wie liebt man diese Worte wie „eigentlich“. Eigentlich sind mir die Meilensteine egal. 😉 Am Samstag steht allerdings der 1000. Fund meines Cacher-Kollegen Fragezeichengrisus an. Zu dem möchte auch Klucki seinen 800. am gleichen Rätsel-Multi loggen.
Da ich am Anfang der Woche ebenfalls kurz vor der 800 stand, haben wir uns überlegt, ein dreier Jubiläum zu veranstalten. Also 1x 1000 und 2x 800. OK, dachte ich mir, 12 Caches in fünf Tagen sollte zu schaffen sein. Und wie das Schicksal so spielt klappte das alles nicht so reibungslos. Ich „musste“ heute also noch zwei Dosen einsammeln. Die Homezone ist abgegrast und es war bereits dunkel. Warum sollte es denn auch mal klappen? Während ich also in der nähreren Umgebung mehrere Caches angefahren habe und hier nicht so richtig fündig wurde, merkte ich schon so leichte Anzeichen von Stress. Die Laune wurde schlechter und so richtig Lust hatte man auch nicht mehr. Aber irgendwann waren auch diese zwei Dosen gefunden und die Laune stieg allmählich wieder.

Und was habe ich daraus gelernt? Man sollte sein Hobby, das einem eigentlich den Stress nehmen soll, nicht unter Druck ausüben. Die 900. Dose wird sicher einfach nur Tradi, weil er gerade dran war. 😀
Für die 1000 kann man ja evtl. wieder planen. Bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.

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  1. Ich persönlich mag die Statistik beim Geocaching nicht. Allein der „Gruppendruck“, immer mehr erreichen zu „müssen“, finde ich völlig unnötig.

    Daher wäre mir die „Ausblendung“ von Statistiken am Liebsten. Es gibt sooo viel draußen zu entdecken und dafür kann man sich ruhig die Zeit dafür nehmen.

    Aber das mögen andere anders sehen.

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